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Quadrat der vier tropischen Zeichen

Das Quadrat der vier tropischen Zeichen wird aus den Tierkreiszeichen Krebs, Waage, Steinbock und Widder gebildet.

Die vier tropischen Zeichen werden auch Kardinalzeichen genannt.

Quadrat der vier topischen Zeichen

Neben ihrer Zugehörigkeit zum Quadrat der vier tropischen Zeichen gelten die Zugehörigkeiten:

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Zeitungs-Horoskope und Presse-Horoskope

Zeitungshoroskope sind Horoskope, die ausschließlich das Tierkreiszeichen auswerten, in dem die Sonne bei der Geburt steht.

Der Astrologe und Psychoanalytiker Fritz Riemann kritisiert dies als Banalisierung der Astrologie, die mit Horoskopie nichts zu tun habe.

Laut Riemann sprechen die Aussagen der Zeitungshoroskope Wünsche und Erwartungen der Leser an oder geben verwaschene Warnungen.

Diese Kritik lässt sich leicht nachvollziehen, denn das Zeitungshoroskop soll für Sie und zum Beispiel auch für Ihre Mutter gelten, wenn sie im gleichen geboren ist. Es ist jedoch kaum zu erwarten, dass die Leben zweier Menschen auf Dauer gleich verlaufen – gleiches Tierkreiszeichen hin oder her.

Auch Tageshoroskope sollten daher individuell sein.
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Stundenastrologisches Fragehoroskop

Die Stundenastrologie ist ein sehr altes Teilgebiet der Astrologie, bei dem es darum geht, eine konkrete Frage aus einem Horoskop zu beantworten.

Dieses wird für den Frage-Augenblick und (meist) auf den Ort des Astrologen erstellt.

Meist beziehen sich die Fragen auf eine Entscheidung oder auf ein Ereignis, über das Unsicherheit herrscht, zum Beispiel im Bereich Gesundheit, Beruf, Partnerschaft oder Reise. Die Deutung erfolgt nach den Regeln der klassischen Astrologie.

So wird beispielsweise nur mit den alten Herrschern der Tierkreiszeichen gearbeitet – wenngleich die modernen Planeten Uranus, Neptun und Pluto in der Deutung durchaus eine Rolle spielen können – und die Aspekte werden in „gute“ und „schlechte“ eingeteilt.

Bei der Deutung berücksichtigt der Astrologe in der Regel nicht das Horoskop in seiner Gesamtheit, sondern in erster Linie spezielle Signifikatoren, die mit der Frage zusammenhängen. Das können nur wenige Planeten, Zeichen oder Häuser sein.
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Mondkalender

Der Mondkalender ist eine Kombination aus einem Lunarkalender mit einem Interpretationssystem, das sich aus der frühen Astronomie sowie der Iatroastrologie herleitet und heute in der Astrologie Verwendung findet.

Schon seit Jahrhunderten finden bestimmte Mondperioden (zu- und abnehmend, auf- und absteigend) bei land- und forstwirtschaftlichen Arbeiten Beachtung. Nach alter Überlieferung sollte man bestimmte Arbeiten stets zur richtigen Zeit erledigen, da es je nach Anwendung sowohl „günstige“ wie auch „ungünstige“ Zeiträume gibt.

Seit etwa den 1980er Jahren erfährt die Beachtung dieser Zeitqualität über die im Handel erhältlichen Mond- oder Aussaatkalender zunehmenden Anklang. Diese Werke sind hinsichtlich der Beachtung der Mondkonstellationen teilweise sehr detailliert ausgearbeitet. Im Rahmen dieser neuen Renaissance werden diese Kalender auch in – über die ursprüngliche Verwendung hinausgehendem – anderem Zusammenhang benutzt.
Land- und Forstbauliche Mondkalender
Die Wurzeln des agrarischen lunaren Kalenders liegen in mittelalterlichen Bauernkalendern, die zum Beispiel im Hundertjährigen Kalender aus dem mittleren 17. Jahrhundert überliefert sind. Diese waren an kalendertechnisch alten Lunarkalendern orientiert.

Folgende Mondperioden sind – je nach Volksglauben oder Astrologischer Schule – für das Pflanzenwachstum relevant:

Phasen der Zu- und Abnahme des Mondes, die eigentlichen Mondphasen (synodischer Mondrhythmus)
Unterschiedliche Entfernung des Mondes zur Erde (anomalistischer Mondrhythmus)
Auf- und absteigender Mond , d.h. abwechselnd nördlich des Himmelsäquators – hochstehend – und südlich des Himmelsäquators – tiefstehend.(tropischer Mondrhythmus)
Mondstände in den Tierkreiszeichen (siderischer Mondrhythmus)

Beispiele für angebliche Zusammenhänge zwischen astrologischen Konzepten und Land- oder Forstwirtschaft:

Das Ernten und Einlagern von Getreide soll bei abnehmendem Mond geschehen. Das Getreide sei dann haltbarer und nicht so anfällig für Käfer- und Schimmelbefall. Die Aussaat von Halmfrüchten (Getreide) solle dagegen bei zunehmendem Mond erfolgen, und zwar bevorzugt dann, wenn der Mond in einem Feuerzeichen (Fruchtzeichen) stehe. Dies ermögliche rasches und sicheres Auflaufen, schnellen Bodenschluss und dadurch verringerte Erosionsanfälligkeit. (Andere Quellen verweisen in diesem Zusammenhang auf den auf- bzw. absteigenden Mond.)
Es wird behauptet, Holz, das die ersten acht Tage nach dem Dezember-Neumond im Tierkreiszeichen Wassermann (Sternbild) geschlagen wird, verziehe sich als Bauholz nicht.

Verschiedene Methoden
Innerhalb der mondbezogenen Agrarforschung gibt es erhebliche Unstimmigkeiten in der Methodik, die Tierkreiszeichen und Sternbilder mit dem siderischen Monat zu korrelieren: Auf der einen Seite stehen die Erfahrungen von Thun (2001), auf der anderen Seite Untersuchungen, die überwiegend die Thun’schen Versuchsergebnisse nicht nachvollziehen konnten. Spiess (1994) konnte in seinen mehrjährigen Versuchen die Thun’schen Aussaat-Empfehlungen zu lunaren Rhythmen nicht bestätigen. Er führt dies darauf zurück, dass Thun sich nach den Sternbildern, er selbst hingegen – wie auch Paungger & Poppe (1991) – sich nach den Tierkreiszeichen („“) richtet. Zwischen Sternbildern und Tierkreiszeichen besteht aber derzeit ein Unterschied von etwa 30 Bogengraden (siehe Präzession, Zyklus der Präzession), was beim Mondumlauf einen Zeitunterschied von durchschnittlich 2,3 Tagen ausmacht.

Es gibt es also derzeit zwei widersprüchliche vorherrschende Betrachtungsweisen: Thun orientiert sich an der indischen Astrologie (sog. „siderischer“ Tierkreis), Paungger & Poppe dagegen am Analogieprinzip der westlichen Astrologen und damit an den Tierkreiszeichen (sog. „tropischer“ Tierkreis).

Ein Beispiel aus dem Mondkalender 2001: Nach Paungger & Poppe stünde in Deutschland ein zunehmender Mond vom 4. April 20 Uhr bis 6. April 23 Uhr (also gut zwei Tage lang) im Zeichen Jungfrau, wogegen er nach Thun in dieser Zeit noch im Löwen stünde und erst am 6. April 12 Uhr in das Jungfrau-Zeichen einträte (bezogen auf mitteleuropäische Sommerzeit). Die jeweils empfohlenen Termine liegen bis zu drei Tage auseinander.

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Waage

Das Tierkreiszeichen Waage (umgangssprachlich: Waage) entspricht dem siebten Abschnitt des Tierkreises von 180° bis 210° ekliptikaler Länge ab dem Frühlingspunkt.
Waage
Die Sonne befindet sich im Mittel in der Zeit zwischen 24. September und 23. Oktober in diesem Zeichen. Aufgrund der Wanderung des Frühlingspunktes entspricht das Tierkreiszeichen Waage heute nicht mehr dem Sternbild Waage. Im Sternbild Waage befindet sich die Sonne ungefähr in der Zeit zwischen 31. Oktober und 23. November.

Nach dem Tetrabiblos des Claudius Ptolemäus

ist die Waage männlich (I.12) und
die Venus ist Herrscherin des Zeichens (I.17), und
der Saturn ist in der Waage erhöht (I.19).

Als melothesische Entsprechung wurden der Waage in der antiken Iatroastrologie die Körperteile Nabel, Lenden und Gesäß, sowie unter den Organen die Niere zugeordnet. Die zugeordnete Gottheit war Vulcanus.

Das Sternzeichen Waage

kommt nach dem Tierkreiszeichen Jungfrau,
kommt vor dem Tierkreiszeichen Skorpion,
bildet mit Wassermann und Zwillinge das Dreieck des Elements Luft, und
bildet mit Steinbock, Widder und Krebs das Quadrat der vier tropischen oder Kardinalzeichen.

Das Tierkreiszeichen war bereits Teil der babylonisch-assyrischen MUL.APIN-Serie Weg des Mondes, der 18 astronomische Konstellationen umfasst, dort benannt als „Waage“ (RIN). Die Griechen übernahmen das Zeichen der Waage mit dem babylonischen Beinamen „Scheren [des Skorpions]“, erst die Römer übernahmen die Waage von den Chaldäern.

Dargestellt wird das Zeichen seit der Antike als einfache Waage mit zwei durch einen Waagbalken verbundenen Waagschalen. Das astrologische Symbol ist eine Stilisierung des Sternbilds, wobei durch die Form der oberen Linie angedeutet wird, dass das griechische Zygós mit der Bezeichnung für den Jochbalken etymologisch verwandt ist.

Das Unicode-Zeichen für das Symbol ist U+264E (?).

Royal Copenhagen Waage, männlichRoyal Copenhagen Waage, weiblich

Die edlen Sternzeichen Waage Figuren von Royal Copenhagen sind als Frau oder Mann dargestellt. Sie werden Bisquitporzellan in weiß, grau und schwarz hergestellt und machen sich im Regal oder als Tischaccessoire besonders gut. Jede Feinheit wird in präziser Handarbeit herausgearbeitet. Mehr Informationen

Literatur

Erich Bauer: Alles über das Sternzeichen Waage: 24.9.-23.10.
Johannes Enning: Typisch Waage
Lea Aubert: Horoskop der Liebe – Sternzeichen Waage: Geheime Wünsche, erotische Sehnsüchte und sexuelle Vorlieben der Waagen mit astral-erotischer Biokurve
Wolfgang Hübner: Tierkreis. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 12
Claudius Ptolemäus: Tetrabiblos

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