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CDs und DVDs sparen

CDs und DVDs sind allgegenwärtig. Sie eignen sich auch dazu, Sicherungen oder die neusten Fundstücke aufzunehmen.

Doch macht es Sinn? Mal ehrlich: Macht es Sinn Monat für Monat für Monat Sicherungen oder die Downloads der letzten Tage zu brennen?

Ich glaube nicht, denn die Wahrscheinlichkeit, dass man sie nochmal nutzen wird, ist minimal. Somit ist das Erstellen Zeitverschwendung und das Material Geldverschwendung. Es lohnt sich nur für Dinge, die man schlicht aufheben möchte.

Natürlich sollten Sie unter keinen Umständen auf Sicherungen verzichten. Wählen Sie nur ein geeignetes Medium.

Das Medium wählen Sie einfach nach dem benötigten Platz aus.

Genügen Ihnen einige wenige GB, so sind Sie mit USB-Sticks oder Speicherkarten gut bedient.

Bei größeren Datenmengen empfiehlt sich eine externe . Selbst Terrabyte-Platten gibt es inzwischen für weit unter 100 Euro.

Je nach Sicherungsstrategie kann es auch Sinn machen, statt einer großen mehrere kleine Platten zu nutzen. Diese werden dann eine nach der anderen genutzt. Das ist zwar insgesamt etwas teurer, sichert aber gegen den Ausfall der Platte ab.

Haben Sie nur ein Backup-Medium, so sind alle Daten verloren, wenn es ausfällt. Bei mehreren Medien stehen ältere Stände noch auf anderen Platten bereit, die wohl kaum alle gleichzeitig ausfallen.

Insgesamt kommt es darauf an, wie oft und wie viel man sichert.

Denn auch wenn Festplatten günstig sind, so kann man dennoch etliche CDs oder DVDs brennen, bis man diesen Preis erreicht. Ich glaube jedoch, dass Platten mehr Sinn machen.

Zum einen sind sie kaum beschränkt. Sie können regelmäßig schnell und automatisch Ihr gesamtes System sichern und im Fall der Fälle restaurieren.

Zum anderen verfallen Sie nicht und zu alte Sicherungen können ganz oder teilweise ersetzt werden. Und müssen auch nicht erneuert werden, weil sie nicht ewig halten.

Und zum dritten sind sie natürlich auch viel schneller. Platte dran, zig Gigabyte kopiert, fertig. Bei CDs und DVDs muss hier schnell aufgeteilt werden.

Also ich kann mir eigentlich immer CDs und DVDs .

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Arbeitsspeicher aufrüsten

Es ist nicht neu: Jede Version eines Betriebsystems ist speicher- und leistungshungriger als die vorherige.

Fakt ist jedoch, dass viele heute noch mit zu geringer Speicherausstattung verkauft werden. Wenn man etwa Windows Vista einsetzt, dann ist das eine Gigabyte schlicht zu wenig. Sobald der Hauptspeicher aufgebraucht ist, fängt der an, die als erweiternden Auslagerungsspeicher zu nutzen. Da Datenträgerzugriffe deutlich langsamer als Hauptspeicherzugriffe sind, lässt die Leistung des Systems spürbar nach.

Es kann zu ‘Pausen’ (‘Meditation’) kommen, im denen der Rechner blockiert und mit sich selbst und seiner Verwaltung beschäftigt ist. Ein zügiges Arbeiten kann man dann vergessen.

Die Lösung liegt in der alten Regel: ‘Besser als Speicher ist mehr Speicher’: Mehr Speicher muss her (oder ein genügsameres Betriebsystem).

Spendieren Sie Ihrem Rechner ein Speicherupdate. Ich würde für Windows Vista dazu raten, einen Riegel hinzuzufügen oder auszutauschen, so dass Sie auf ungefähr drei Gigabyte kommen.

Haben Sie also derzeit 1 GB, so bedeutet dies, dass

entweder ein Riegel zu 1 GB (üblich)
zwei Riegel zu je 512KB (unüblich)

genutzt werden.

Kaufen Sie nun einen 2GB Riegel, so kommen Sie auf

2GB+1GB = 3GB (üblich), bzw.
2GB+512KB = 2.5GB (oder natürlich auch 3GB, wenn Sie mehr als zwei Speicherbänke haben)

Zumindest nach meinem Upgrade um 2GB Anfang April (2009) läuft Vista nun deutlich flüssiger und gleichmäßiger. Die Investion von rund 20 EUR hat sich gelohnt.

Hinweise

Nutzen Sie die üblicherweise vorinstallierte 32bit Version des Betriebsystems, kann es keine 4GB verwalten, so dass 3GB in etwa das Maximum ist, was Sinn macht.
Nutzen Sie die 64bit oder planen den Umstieg, gibt es diese Beschränkung nicht.
Wenn Sie einen Rechner neu erwerben, sollten Sie auf die Zahl der Steckplätze und ihre Belegung achten.

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Arbeitsspeicher Steckplätze

Spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen neuen zu kaufen, so empfehle ich die Erweiterbarkeit nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren.

Heute baut man im allgemeinen weit weniger nachträglich in einen Rechner ein, als früher. Dies liegt daran, dass die heutigen Hauptplatinen praktisch alles schon integriert haben, was man früher noch separat erweitern musste. Es seien hier nur Netzwerkkarte, Soundkarte, SCSI-Controller und ggf. RAID-Controller genannt.

Entsprechend sind mitunter nur wenige Erweiterungsplätze vorhanden.

Was in dem Punkt aber interessant ist und wichtig bleibt, ist

die Anzahl der Speicherbänke
die werksmäßige Belegung dieser Bänke.

Dies ist wichtig, weil man oft früher oder später mehr Hauptspeicher braucht.

Der Rechner sollte mindestens zwei Bänke haben und idealerweise nur eine werksmäßig genutzt sein, d.h. zum Beispiel einen 2GB Riegel statt 2x1GB Riegel. Der Grund ist natürlich einfach der, dass Sie für Erweiterungen Platz haben und nicht ggf. einen Riegel verschwenden müssen. Hat man zum Beispiel zwei Bänke mit Belegung 2x1GB, so kommt man bei der Erweiterung nicht umhin, einen der GB-Riegel zu entfernen, um einen größeren dort zu platzieren.

Hat man für den entfernten Riegel keine andere Verwertung, ist das reine Verschwendung und sollte nicht sein.

Heutzutage sind größere Riegel kaum teurer als die Summe kleinerer Riegel, falls überhaupt. Mitunter ist es auch umgekehrt, schließlich braucht jeder Baustein einen eigenen Controller usw.

Es kann im Fall ungünstiger Belegung nicht schaden, nach einer Änderung der Bestückung zu fragen.

Hinweise

Achten Sie nach Möglichkeit auf eine gute Hauptspeicherausstattung passend zum Betriebsystem. Bei Windows Vista 32bit empfehle ich mindestens 2GB, besser 3GB und der preisliche Unterschied ist minimal. Bei einer 1GB Maschine können Sie für relativ kleines einen 2GB Riegel mitbestellen, wie in Arbeitsspeicher aufrüsten beschrieben.

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Interne Festplatten extern nutzen

Kauft man einen neuen , so werden seine Festplatten mit hoher Wahrscheinlichkeit über die S-ATA-Schnittstelle angebunden sein, die seit Anfang 2000 praktisch Standard ist. Ältere IDE-Platten lassen sich nicht mehr anschließen. Möchte man nun seine alten Platten weiterhin nutzen, oder zumindest die Daten übertragen, geht das nicht mehr direkt.

Das Problem wird mit Adaptern oder externen Gehäusen gelöst, die die Platte als externe Platte über USB verfügbar machen.

Was man hier nutzt, hängt stark vom Einsatz ab:

Möchten Sie nur die Daten der Platte auf eine neuere übertragen, so erscheint mir der Adapter sinnvoller. Hier kann eine Platte rasch angeschlossen, genutzt und dann wieder getrennt werden.

Möchten Sie die Platte selbst dauerhaft nutzen, so empfehle ich das Leergehäuse, da es einfach stabiler ist und die Platte schützt.

In meinen Augen macht es jedoch wenig Sinn, bei neuen Platten die und ein Gehäuse separat zu erwerben. Es ist preislich oft kein Unterschied, wenn man direkt eine externe Platte nimmt und hier ist das Gerät bereits fertig gebaut. Die externen Platten sind in allen nur denkbaren Größen und Leistungen direkt erhältlich.

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