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Vorteilspackungen nutzen

Hersteller und Anbieter buhlen um die Gunst der Kunden, und beide lassen sich immer mal Aktionen einfallen, um Kunden zum Kauf zu animieren.

Hersteller

  • bieten Vorteilspackungen an, die einige Prozent mehr enthalten, aber nicht teurer sind als sonst auch. Effektiv wird dem Kunden also die Differenz geschenkt.
  • bieten Pakete aus verschiedenen Objekten an, die insgesamt günstiger sind als die Summe der Einzelteile.
  • führen Sammelaktionen durch, wobei auf den Produkten Sammelmarken angebracht sind und der Kunde für eine gewisse Anzahl von Marken etwas billiger oder umsonst erhält.

Anbieter

  • bieten Grosspackungen oder Family Packs in der Form an, dass ab einer gewissen Anzahl von Objekten eines umsonst sind. Beispiel: Kauf 4 – Zahl 3.
  • bieten Kombinationen von verschiedenen Produkten zum Vorteilspreis an.

Tipp

Lassen Sie sich nicht verleiten, Dinge zu kaufen, die Sie eigentlich nicht brauchen. Auch hier gilt es, dem Einkaufszettel treu zu bleiben. Prüfen Sie kritisch, ob das Schnäppchen wirklich ein Schnäppchen ist. Was bei zuätzlichen Prozenten Produkt bei gleichem Preis noch klar ist, kann gleichzeitiger Änderung von Mengen und Preisen unübersichtlich werden.

Hier kann es nützlich sein, auf die Angabe des Preises für eine Grundmenge (zum Beispiel pro 100g, pro 1 Liter, …) zu achten.

Kaufen Sie nicht mehr, nur weil es günstig ist oder nur weil es irgendetwas gratis gibt. Wenn Sie jedoch das Produkt eh regelmäßig nachkaufen, so macht es sicher Sinn, Grosspackungen/Familiy Packs zu nutzen. Gerade bei Pflegeartikeln und Dosen ist man hier auf der sicheren Seite, da kaum die Gefahr besteht, dass es zwischenzeitlich verdirbt.

Prüfen Sie auch hier, ob das Extra Ihnen etwas bringt. Persönlich halte ich zum Beispiel wenig von Aktionen, wo es irgendwelche Werbematerialien oder Maskottchen umsonst gibt. Sie haben für mich schlicht keinerlei Nutzwert.

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Dauer-Staubsauger-Beutel

Staubsaugerbeutel gehören auch zu den Verbrauchsmitteln, die regelmäßig erneuert werden müssen und nicht günstig sind. Für manche Fabrikate sind Dauerbeutel erhältlich, die nur entleert und dann wiederverwendet werden.

Manche haben sich selbst einen Dauerbeutel gebastelt.

Dies geht im Endeffekt so, dass der Papp- oder Papierbeutel durch einen Stoffbeutel ersetzt wird. Nur der Ring oder der Einschub, der in den Staubsauger eingelegt wird bleibt. Der daran angebrachte Papierbeutel wird durch einen Stoffbeutel ersetzt. Ist er nun voll, kann er aufgrund seiner Flexibilität entleert werden. Ein Reißverschluss an der Seite kann das deutlich vereinfachen.

Eine Alternative sind die Staubsauger, die von Hause aus keinen Beutel mehr nutzen. Sie sammeln den Staub in einem Behälter, der entnommen und gereinigt werden kann. Auch heißt es, dass diese eine höhere Saugkraft haben, die nicht durch Beutel samt Füllung geschwächt wird.

Bei Kauf sollte man meiner Meinung nach darauf achten, dass man zum einen sieht oder mitgeteilt bekommt, wie voll der Behälter ist und sich dieser mühelos entnehmen lässt. Zum anderen sollte möglichst kein oder nur wenig Wasser zur Reinigung des Behälters genutzt werden. Sonst tauscht man Beutel- mit Wasserkosten und Abfall mit Abwasser. Das wäre nicht gut.

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Deckel drauf

Ja, das ist ein Thema, wo man sich fragen kann, ob es einen Tipp wert ist.

Die Idee ist einfach die, beim Kochen oder Garen, den Deckel auf den Topf zu machen. Der Grund ist, dass so weit weniger Energie benötigt wird, um die Temperatur zu halten.

So kann man durchaus auch einige vor dem regulären Ende der Garzeit oder Kochzeit den Ofen aus machen und die Resthitze der Kochplatte wie auch die Temperatur im Kochtopf nutzen.

In die gleiche Kerbe schlägt das Stapeln von Töpfen.

Hier wird nicht nur die Wärme im Top gehalten, sondern an die oberen weitergegeben. Dies genügt durchaus, um auch im oberen Topf etwas zu garen.

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Geräte entkalken

Mitunter ist der Kalkgehalt des Wassers enorm. Er variiert stark von Ort zu Ort. Hatte ich in Nordrhein-Westfalen ein für mein Empfinden geringen Kalkgehalt, so ist er in Baden-Württemberg enorm. Also zumindest in Heidelberg.

Auch wenn es nervt: Es lohnt sich, Geräte regelmäßig zu entkalken.

Wenn der Wasserkocher länger und länger braucht, bis er das Wasser endlich am Kochen hat, ist das ein klares Zeichen, dass er mal entkalkt werden müsste. Dann geht es wieder in Bestzeit.

Bei Kaffeemaschinen verhält es sich analog, nur dass das Gerät beschädigt werden kann, wenn es nie vom Kalk bereinigt wird.

Ich empfehle Ihnen, weitgehend auf Chemie zu verzichten. Etwas Essig reicht normalerweise vollkommen.

Füllen Sie Ihr Gerät mit Wasser und geben dann einen guten Schuss Essig hinzu.

Beim Wasserkocher lassen Sie nun das Wasser aufkochen. Lassen Sie es etwas stehen, doch nicht zu lange, da Essig je nach Konzentration schon angreifen kann. Ausschütten und – wichtig – ein paar mal kalt aus- oder durchspülen. Fertig, so gut wie neu.

Bei Kaffeemaschinen lassen Sie es einfach durchlaufen. Schütten Sie das Wasser ein- oder zweimal zurück und lassen es erneut durchlaufen. Einfach, weil der Essig hier beim Vorbeilaufen kaum hat, den Kalk zu lösen. Ausschütten und auch hier mit frischem Wasser ausspülen. Lassen Sie zum Schluss nochmal frisches Wasser durchlaufen, um die Essigreste aus den Schläuchen/Rohren zu spülen.

Warum ich Essig bevorzuge ist ganz einfach: Wenn man beim Ausspülen schlampt, hat man vielleicht einen Essiggeschmack, aber kein ‘chemisches Irgendwas’ im Getränk.

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Tuben ganz aufbrauchen

Jeder kennt das Problem mit den Zahnpastatuben. Man bekommt sie nicht wirklich vollständig leer. So bleibt immer ein Rest, der verschwendet wird.

Machen Sie Schluss damit:

Schneiden Sie die Tube am hinteren Ende auf und drücken Sie dort den verbliebenen Inhalt hinaus. Funktioniert tadellos, kann allerdings etwas schmieren. Bei Tuben mit verzehrbarem Inhalt ist dieses Vorgehen kaum angebracht.
Nutzen Sie einen Tubenentleerer! Im Prinzip wird die Tube eingespannt und durch einen Walzenmechanismus systematisch und kontinuierlich ausgequetscht. Die Entleerer sind wieder verwendbar und eignen sich ebenso für alle anderen Tuben, wie Ketchup, Mayonaisse oder Senf.

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