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Brutto oder Netto?

Mitunter tut man sich schwer damit, sich merken, was und was ist.

Natürlich, ein wenig darüber nachgedacht und es ist klar:

  • Brutto ist mehr Netto.
  • Brutto ist das, was wir zum Beispiel verdienen, doch Netto ist das, was wir davon haben. Weniger.

Aber das ist nicht gut genug – nicht einfach genug.

Ich habe für Sie ein paar einfache Merkhilfen gemacht, damit es einfacher ist:

  • Brutto ist besser als netto. (besser, weil mehr)
  • Brutto ist bevor Steuern abgezogen wurden.
  • Netto ist nachdem Steuern abgezogen wurden.
  • Nach Steuern ist es nur noch netto.
  • Netto ist niedriger.
  • Netto ist nicht nett. (Netto ist net nett.)

Alle Merksätze nutzen die Anfangsbuchstaben, um es einprägsam zu machen.

Haben Sie etwas Besseres? merken Sie sich, was Brutto und was Netto ist?

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Stihl oder Stiel oder Stil?

Vorab: Alle sind gültig, meinen aber unterschiedliche Dinge.

Mit Stil ist eine Art und Weise oder auch Geschmack gemeint. Man ist zum Beispiel “stilvoll gekleidet”

Mit Stiel ist ein Stock oder Stengel gemeint, zum Beispiel

Blütenstiel
Besenstiel


Stihl ist der 1926 von Andreas Stihl gegründete Hersteller voon motorbetriebenen Geräten, der vor allem für seine Motorsägen bekannt ist. STIHL genießt einen gewissen Kultstatus und ist bei Hobbyisten und Profis gleichermaßen beliebt.
merkt man es sich leicht?
Ist einem STIHL Hersteller bekannt, so gerät man kaum in Versuchung, diese Schreibweise für Stil oder Stiel nutzen.

Unterscheiden muss man also nur noch diese beiden.

Eine einfache Merkregel ist zum Beispiel, sich zu merken, dass der Besenstiel mit “ie”, also mit langem i, geschrieben wird, so wie ein Stiel eines Besens länger ist, als der Kopf selbst.

Analog ist auch oft der Blütenstiel länger, als die Blüte selbst.

Wie merken Sie sich die Schreibweisen Stil und Stiel?

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Bis zu, oder mehr

Ich hatte schon beschrieben, was ich von “bis zu” halte, zum Beispiel in der .

Die Formulierungen sind mit

100% von dem”
“Bis zu 5000 Euro sparen”
“Bis zu 16 MBit”

zwar schön nichtssagend, doch geht es noch besser

“Bis zu 5000 Euro sparen, und mehr”
“Bis zu 16 MBit, oder mehr”

Warum?

Mit “bis zu” wird zwar nicht die wichtige Mindestleistung garantiert, aber eine obere Grenze festgelegt.

Dass diese nur im Idealfall erreichbar ist, ist eine andere Sache.

Aber es gibt eine Grenze, wenn auch in der falschen Richtung.

Mit “bis zu, oder mehr” oder “bis zu, und mehr” gibt es diese Grenze nicht mehr.

“Bis zu” garantiert nichts und begrenzt unnötigerweise nach oben. “Bis zu, und mehr” garantiert nicht und begrenzt nicht mal nach oben.

Die Aussage ist komplett sinnlos. Klingt vielleicht gut, aber das ist alles..

Ich möchte Ihnen empfehlen, “bis zu, und mehr” immer zu hinterfragen. Interessant ist, und wo “bis zu” bzw. “bis zu, oder mehr” genutzt wird.
Ihre Meinung

Wie stehen Sie zu “bis zu, und mehr”?
Welche Fälle von “bis zu, oder mehr” sind Ihnen aufgefallen?

 

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Bis zu

Einer meiner Lieblingsphrasen ist “ ”, die derzeit doch sehr stark in der , u.ä. genutzt wird:

“Bis zu 100% von xyz”
“Bis zu 5000 Euro sparen”
“Bis zu 16 MBit”
usw.

Klingt gut!

Doch was heißt das?

Nicht viel!

Das “bis zu” gibt nur eine obere Grenze an – einen Wert, der im Idealfall erreicht wird.

Doch über die Wirklichkeit sagt das nichts. Es ist nur eine selbst auferlegte Grenze, die oft auch vernachlässigt wird.

Aber diese Begrenzung bedeutet keinerlei Garantie, was denn mindestens erreicht wird. Eine Mindestleistung ist jedoch, was eigentlich zählt. Denn auf etwas muss man sich schließlich verlassen können.
“Bis zu 100% von xyz”
Klingt gut, aber auch 10% sind “bis zu 100%”, oder 1% – “bis zu 100%”. Die Aussagen sind alle wahr.

In meinen Augen man aber eher mehr, wenn mit “bis zu 100%” geworben wird, “nur” 1% zu bekommen. Beschweren kann man sich bei Erreichen von nur 1% aber nicht, denn die Werbeaussage ist richtig, weil “1% bis zu 100%” ist.

Auf die Spitze getrieben könnte man auch mit “0%” Ergebnis heraus kommen, also ohne jede Leistung. Denn 0% sind doch auch bis zu 100%, nicht wahr?
“Bis zu 5000 Euro sparen”
Die Aussage, bis zu einem Betrag zu sparen ist der prozentualen Version sehr ähnlich. Sie klingt toll, gerade wenn die Werte hoch sind. Wer möchte nicht gerne Hunderte oder Tausende sparen?

Doch ebenso sagt die Werbung nur, dass hier maximal 5000 Euro zu sparen sind. Eine obere Grenze.

Und wenn man nun aufspringt, und ggf. gegen Gebühr einsteigt, muss man mit allem zufrieden sein. Ob man nun 10 Euro spart, oder vielleicht nur einen Euro oder auch gar nicht, ist egal. Denn das Ergebnis entspricht dem Versprechen.

Bei absoluten Euro geht es eindringlicher als mit Prozenten auch in die andere Richtung. Was ist mit “-5000 Euro”, also der Verteuerung? Auch das entspricht dem Versprechen, denn “-5000″ ist “bis zu 5000″.

Man sieht schön die Leere der Versprechen.

Lediglich, wenn man mehr als 5000 Euro spart, könnte man sich beschweren, dass die Werbung falsch wahr, aber das wird man wohl kaum machen.
“Bis zu 16 MBit”
Während solche Geschwindigkeitsangaben von Netzzugängen völlig analoge und ebenso sinnlose Aussagen sind, ist hieran aber schön zu erkennen, dass dies völlig Beliebiges bedeuten kann.

Ich habe mich kürzlich nach einem Netzzugang in einer eher ländlichen Gegend umgesehen. Während LTE oder Satellit in dem Gebiet verfügbar sind, würde ich doch DSL bevorzugen. Also probierte ich den Verfügbarkeitscheck der Anbieter.

Natürlich sind die Angaben ohne Gewähr, doch gerade hier empfinde ich die “verbindliche Prüfung der Möglichkeiten erst nach Bestellung” als einseitig benachteiligend.

Ich möchte das gar nicht erst bestellen, wenn der Anbieter nichts Ansprechendes liefern kann – oder anders – ich möchte nur bestellen, was ich auch nutzen kann.
“LTE bis zu 16 MBit”
Der eine Anbieter zeigte zwar kein DSL, aber LTE “bis zu 16 MBit”. “Bis zu”. Ich habe nachgefragt und bei diesem Anbieter heißt das “mindestens 6 MBit” (übrigens heißt dort “bis zu 50 MBit” nur “mindestens 16 MBit” – ob dann auch die Kosten auf 1/3 reduziert werden?).

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Als oder Wie?

Im Deutschen gibt es zwei besonders häufige Weisen, zwei Dinge oder Eigenschaften miteinander vergleichen: “” und “”.

Ihnen gemein ist nur, dass Sie zum Vergleich genutzt werden. Das erzwingt praktisch Fehler, denn sie sind nicht gleichbedeutend, das eine kann also nicht anstelle des anderen genutzt werden.

Doch wann nutzt man “als”? Wann sagt man “wie”?
Wann nutzt man “als”?
“als” wird zum Vergleich zweier Dinge oder Eigenschaften genutzt, wenn sie unterschiedlich sind.

Beispiele:

Alice ist kleiner als Bob.
Bob ist stärker als Alice.

Wann sagt man “wie”?
“wie” wird zum Vergleich zweier Dinge oder Eigenschaften genutzt, wenn sie gleich sind.

Beispiele:

Alice ist so klug wie Bob.
Bob ist ebenso alt wie Alice.
Alice ist auch so groß wie Bob.

Wie merken Sie sich ganz leicht, wann es “als” und wann es “wie” heißt?
Ich habe einen kleinen Merksatz für Sie:

Wenn die Dinge anders sind, heißt es “als”. Sonst “wie”.

Es gibt auch eine eher bildliche Variante. Betrachten Sie oben die Beispiele zur Größe von Alice und Bob und stellen Sie sich einmal bildlich vor, wie die beiden so nebeneinander stehen.

Nun ziehen Sie eine Line zwischen den Köpfen:

als: Die Linie ist schräg. Von Alice zu Bob steigt sie an, von Bob zu Alice fällt sie entsprechend ab. Diese Linien sind die steigenden und fallenden Seiten des “A”. “A” wie “als”.
wie: Hier sind die beiden gleich groß. Die Linie läuft von links nach rechts auf einer Höhe. Ja, man könnte den beiden einen Stock auf die Köpfe legen und er würde liegen bleiben, nicht wahr? Aber dieser Stock würde auch auf einem “W” liegen bleiben, denn auch seine beiden Seiten sind gleich hoch. “W” wie “wie”.

Fazit
“als” und “wie” erfüllen eine ähnliche Aufgabe, und ziehen einen Vergleich zwischen zwei Eigenschaften. Sie können jedoch nicht beliebig genutzt werden. “als” anstelle von “wie” ist falsch, “wie” anstelle von “als” ebenso. Und “als wie” ist natürlich gleich doppelt daneben.

Mit dem einfachen Merksatz machen wir diesen Fehler nie mehr.

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